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Rüde oder Hündin! Die Qual der Wahl???

 

Ich möchte hier mal meine Meinung hinsichtlich der Wahl "Rüde oder Hündin" schreiben.

Rüde oder Hündin als Zweit- oder Dritthund?

Rüde oder Hündin als Ersthund?

Rüde oder Hündin als Anfängerhund?

 

Alle diese Fragen, möchte ich aus meiner Sichtweise beantworten.

Erfahrungen kommen aus einem gemischten Rudel. Ersthund und auch Anfängerhund = Rüde,

dann kam Hündin.... wieder Hündin..... dann Rüde..... und wieder Rüde.......

Meine Tagespflegehunde sind ebenfalls Rüden, die nach dem zweiten Rüden dazukamen!

Dazu noch meine Erfahrungen aus dem Hundeverein, wo ich als Trainer für Junghunde, Begleithunde oder

für ne kleine Obedience- Gruppe als Trainer tätig bin/ war.

 

Allgemeine Meinung ist ja, das Hündinnen leichter zu erziehen sind wie Rüden. Hündinnen, seien führiger, also leichter

zu erziehen, gelehriger, wollen selten ihren Kopf durchsetzen, anschmiegsamer, es soll weniger Machtkämpfe geben etc. etc.

 

Für mich kann ich eine solche Pauschalierung nicht bestätigen. Ich habe und kenne Rüden, die ohne ihren Menschen nicht sein möchten,

den auf Tritt und Schritt begleiten wollen, alles richtig machen wollen, kuschelig wie sonst was sind,

die Welt zusammenbricht, wenn Mensch schimpft oder nicht zufrieden ist

aber ich habe auch einen kleinen selbstbewußten Rüden, der ein klare Führung benötigt, einem Machtkampf nicht aus dem Weg geht,

dabei aber auch sehr anlehnungsbedürftig ist.

Genau dasselbe kann ich von Hündinnen sagen. Ich kenne sehr starke, in sich gefestigte Hündinnen,

die ihren Weg gehen und dabei auch NICHT vor einem kleinen Kampf mit einem größeren, stärkeren  Rüden zurückschrecken.

Hündinnen, die keinen Streit wollen, aber auch nicht kuschelig sind........   es gibt alle Möglichkeiten, unabhängig vom Geschlecht.

 

 

Wer war leichter zu erziehen?  Öhm........ keiner! Alle benötigten auf ihre eigene Weise eine Erziehung, die Arbeit macht ;-)

Man muss sich auf seinen Hund einstellen; was für den einen gut ist, ist nicht auch gut für den anderen! Was bei dem einen gut klappt,

bringt vielleicht bei dem anderen das Versagen...... und DAS, liegt nun wirklich nicht an dem Geschlecht.

 

Ich finde es viel wichtiger: passt der Hund zu der Familie/ zu dem Menschen! Welche Anforderungen soll er ( der Hund) erfüllen.

Es bringt doch nichts, wenn ich unbedingt eine Hündin haben möchte, die aber für meine sportliche Ambitionen nur bedingt geeignet ist.

Oder im Gegensatz, nur gemäßigt Sport betreibe, dann aber einen Hibbelköpfchen bekomme, die nie zur Ruhe kommt!

 

Ich finde, und bitte nicht persönlich nehmen, viele versagen sich den passenden Hund (insbesondere Ersthund),

nur weil sie sich auf das Geschlecht festlegen.

Man schränkt sich ein bei seinem Wunsch nach einem Hund ein..... der Züchter muss aus einem beschränkten Pool das passende heraussuchen

(hier merkt man übrigens, das ich nichts davon halte, wenn Mensch sich seinen Welpen nach der Farbe aussucht ;-) )

Der Züchter muss vielleicht zu sich sagen, okay, der Rüde wäre optimal in dieser Familie..... aber nein, es darf ja nur eine Hündin sein.

Die passt zwar auch, und es werden auch alle zufrieden sein, aber wirklich DER Hund wäre ein Rüde.........

hm..... wer hat nun wirklich gewonnen? ;-))

 

Okay, ich bin überzeugte Rüdenbesitzerin, ich möchte ggf. auf keine Läufigkeit Rücksicht nehmen. Oder ggf. Turniere absagen, weil Mausi gerade

in der Läufigkeit ist und vielleicht etwas lustlos ist........ (ggf. deshalb, weil man auch das nicht pauschalieren kann).

Ich möchte mich nicht durch eine Läufigkeit einschränken, möchte nicht ständig in den gewissen Wochen aufpassen müssen.....

nicht Rücksicht nehmen müssen auf dem Hundeplatz, weil zeitgleich Rüdenbesitzer trainieren und die einen Aufstand proben, weil sie mit

ihrem Rüden dann nicht klar kommen...... ich möchte nicht schon von weitem einen Rüdenbesitzer zu schreien: Achtung, bleiben sie fern, meine Hündin ist läufig......

denn mit Rücksichtnahme von einigen Mitmenschen kann man nun wirklich nicht rechnen, und wehrt mal einen freilaufenden Rüden "freundlich" ab ;-))

 

Anmerkung: meine Rüden müssen auch arbeiten können, wenn eine läufige Hündin auf dem Platz ist.

DAS ist dann MEIN Problem, MEINE Erziehung und nicht die der Hündinnenbesitzer!  Es macht viel Arbeit, es fliegt einem nicht zu.....

aber ICH will ja auch etwas gefordert werden ;-))

 

Ich habe nur positive Erfahrungen mit meinem Rüden als Erst- und Anfängerhund gemacht. Da war es eher die Angst, werde ich der Rasse gerecht :-))

Und auch Avid, wäre er damals ein Mädchen gewesen, wäre er/sie ebenfalls geblieben.

Es war der Charakter, der Arbeitswille, das Wesen, die Sozialisation, wie er sich hier von Anfang an gezeigt hat, was überzeugt hat......

und nicht, ob Hund sich später beim Pipi machen hinsetzt  ;-)

 

Und zum Abschluss:

Tja, Avid........ der Rüde, der eigentlich ein Mädchen ist ;-) Ihr habts ja nun auch bestimmt schon auf dieser Webseite irgendwo gelesen.....

Auf Ausstellungen könnte er glatt in der Hündinnenklasse mitlaufen, wenn der Schniepel nicht wäre ;-)

Auf der letzten Ausstellung in Kassel haben wir einige Späße drüber gemacht...... Avid startet für Fay in der Hündinnenklasse und

Fay für Avid in der "Rüdenmannschaft"  ;-)) 

Für 90 % der Richter ist Butzi zu feminin, zu fein gebaut.... keine Masse..... zu klein..... ach Gott, halt wie ein Määäädchen........

AaaaBER : er passt in diese chaotische, laute, stressige Familie..... "wie Arsch auf Eimer"   ;-))))

 

Und das liegt an ihm und nicht an seinem Geschlecht!!!!!

 

Der weiße Killer ist übrigens eine Hündin ;-))

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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